"Zahllose Geschichten ranken sich um den Amberg, oder, wie er heute heißt, den Mariahilfberg. Die Wallfahrt zu der dort gelegenen Pestkirche, ein tödliches Duell, ein mehr als ungewöhnlicher Mordfall – und ein versunkenes Schloss. All diese Erzählungen haben wenigstens eines gemeinsam: Einen wahren Kern, eine unleugbare Tatsache, die Ihnen zugrunde liegt.
Die geklaute Mauer entführt den Hörer in das ferne 13. Jahrhundert, mitten hinein ins finstere Mittelalter. Dort streben findige Kaufleute nach Profit, ein pfiffiger Rabbiner nach Erkenntnis und geizige Ratsherren nach Einigkeit. Ihrer aller Geschichten vereinen sich in einem verschlagenen Geschäftsmann, der die meisten Beteiligten übers Ohr hauen wird.
Autor Jörg Fischer kehrt mit dieser kurzen Erzählung zurück an die Vils und eröffnet mit ihr einen neuen Reigen etwas anderer Heimatliteratur."
"Ein grausiger Fund. Ein entsetzliches Ritual. Eine ungeheuerliche Verschwörung. Europa im November 1914: der Große Krieg ist wenige Monate alt und an der Front im Westen verschwinden die Soldaten in Schützengräben, die sie so schnell nicht wieder verlassen werden. Gegraben wird aber auch anderswo: In der kleinen bayrischen Garnisonsstadt Amberg lüftet der angesehene Heimatforscher und passionierte Hobbyarchäologe Anton Dollacker ein Geheimnis, das sein geordnetes Leben von Grund auf verändern wird.
Welche Rätsel umgeben das abscheuliche Artefakt und welches verbotene Wissen halten die okkulten Bücher seines Bruders Josef bereit? Und woher rührt das ungewöhnliche Interesse des Stadtmagistrats? Wem kann man wirklich vertrauen? Das ist nicht tot, was ewig liegt …
Autor Jörg Fischer verknüpft in dieser ein Jahrhundert umspannenden Erzählung belegbare historische Fakten mit dem literarischen Erbe der Horrorikone H. P. Lovecraft. Eine geschickte Produktion verankert jede einzelne der Stimmen in ihrer Zeit. Keine der genannten realen Personen stand jemals im Zusammenhang mit morbidem Brauchtum oder geheimen Kulten – jedenfalls nicht nach dem heutigen Stand der Forschung …"
"Ein uraltes Grauen erhebt sich - ausgerechnet an einem Ort, der von der Zeit vergessen schien ...
Der Osten Bayerns, mitten im 19. Jahrhundert. Die biedere Landbevölkerung vertraut auf das Wittelsbacher Herrscherhaus und den lieben Gott. Fortschritt ist ein Fremdwort. Das Leben ist in lieb gewordenen Gewohnheiten erstarrt.
Erst der abscheuliche Mord an der sittsamen Müllerin Creszenzia Aytermoser durchbricht das trügerische Idyll. Die näheren Umstände der Tat sind so unklar wie spektakulär und in Windeseile sprießen Gerüchte und Verdächtigungen wie das Unkraut auf den zahllosen Misthaufen.
Justiz und Gendarmerie werden umgehend aktiv und ermitteln auch prompt einen Täter.
Doch als es schließlich in der ehemaligen Hauptstadt des Regenkreises zum Prozess kommt, treten drei Männer auf den Plan, mit denen niemand gerechnet hat: Ein Justizschreiber, dessen gute Jahre längst vorüber sind, der weithin belächelte Magister der königlichen Bibliothek und der sträflich unterbezahlte Gerichtsreporter des lokalen Revolverblattes entwirren ein Knäuel aus abartigen Trieben und dunklen Geheimnissen.
Eine Erzählung in der Tradition E. T. A. Hoffmanns und R. W. Chambers. Schleichender Horror für alle Liebhaber des stilvollen Grauens"
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