Bei der Philosophie geht es um das Wissen, das seit alters her als das Wissen vom Sein verstanden wird, das das Seiende als solches ausmacht. Nichts anderes als dieses um das Wissen im solchen Sinne ist der reine bzw. voraussetzungslose Anfang, an dem der Mensch als der Wissende angesprochen ist. Das besagt gemaess Kierkegaard aber: Dem Menschen als dem Wissenden liegt der Mensch als der Liebende zugrunde, nicht umgekehrt. Aufgrund der dem Wissen zugrundeliegenden Liebe versteht Kierkegaard die Philosophie urspruenglich nicht als Liebe zum Wissen oder zur Weisheit, sondern als Liebe zur Wahrheit, die jedoch gemaess Kierkegaard in der Metaphysik unthematisiert und insofern voraussetzungslos vorausgesetzt wird. Das Hauptanliegen dieser Untersuchung liegt darin, die Moeglichkeit, die Wahrheit lieben (bzw. moegen) zu koennen, sich als die Voraussetzung zeigen zu lassen, fuer die sich die Angst als das Sinnesorgan konstituiert, indem sie den Menschen als den nach dem Sinn des Seins seiner selbst Fragenden begreift.
ISBN: | 9783631566831 |
Publication date: | 5th June 2007 |
Author: | IlSeon Ha |
Publisher: | Peter Lang Edition an imprint of Lang, Peter, GmbH, Internationaler Verlag der Wiss |
Format: | Paperback |
Pagination: | 172 pages |
Series: | Europaische Hochschulschriften : Reihe 11: Padagogik |
Genres: |
Phenomenology and Existentialism Philosophy: metaphysics and ontology Education Philosophy and theory of education |